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Wie Steuergelder für nutzlose Mond und Mars Expeditionen verschwendet werden. - Paradies 4.0

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Wie Steuergelder für nutzlose Mond und Mars Expeditionen verschwendet werden.

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Der Griff nach den Sternen oder ein Griff in die leere Kasse? Das Wettrennen zum Mond und Mars!

Während die Erde mit Klimawandel, sozialen Unruhen und wirtschaftlicher Instabilität kämpft, richtet sich der Blick der Mächtigen nach oben. Die NASA und private Akteure wie Elon Musks SpaceX verfolgen ein kühnes Ziel: Die dauerhafte Besiedlung des Mondes als Sprungbrett für die erste bemannte Mars-Mission in den 2040er Jahren. Doch hinter der glänzenden Fassade des technologischen Fortschritts verbergen sich astronomische Kosten und lebensgefährliche Risiken.
Die Etappen: Artemis und das Starship
Das Artemis-Programm der NASA sieht vor, in den nächsten Jahren erneut Menschen auf den Mond zu bringen, diesmal, um zu bleiben. Eine Basis am Südpol des Mondes soll als Testgelände für lebenserhaltende Systeme dienen. Elon Musk geht noch weiter: Sein „Starship“ soll eine Flotte bilden, die Zehntausende zum Mars transportiert, um eine autarke Zivilisation zu gründen.
  • Mond: Fehlende Atmosphäre und schwaches Magnetfeld führen zu hoher Strahlenbelastung.
  • Mars-Flug: Die Monate während des Transfers setzen den menschlichen Körper einer Strahlendosis aus, die das Krebsrisiko massiv erhöht und das Nervensystem schädigen kann.
  • Wohnen im Bunker: Eine Basis auf dem Mars müsste wahrscheinlich unter der Oberfläche oder hinter dicken Regolith-Schichten (Mond/Mars-Staub) verborgen werden, um ein Überleben zu ermöglichen. Ein Leben in „strahlensicheren Kellern“ statt unter offenem Himmel.
Die Billionen-Dollar-Frage
Die finanziellen Dimensionen dieser Vorhaben sprengen jede Vorstellungskraft. Experten schätzen, dass allein der Aufbau einer funktionsfähigen Mondbasis weit über 500 Milliarden Dollar kosten wird. Rechnet man die Entwicklung der Mars-Technologie, den Transport von Ressourcen und die Instandhaltung einer Basis auf dem roten Planeten hinzu, landen wir geschätzt schnell bei einer Summe von über einer Billion Dollar. Eine Steigerung auf mehr als das doppelte der Summe ist logisch und sehr wahrscheinlich. Katastrophen sind vorprogrammiert, da der Mars nicht gerade um die Ecke liegt. Kritiker werfen die Frage auf: Ist es ethisch vertretbar, solche Summen in den Weltraum zu investieren, während auf der Erde die Infrastruktur zerfällt, Bildungssysteme unterfinanziert sind und der Hunger in vielen Regionen zunimmt? Eine Billion Dollar könnte das globale Energieproblem durch erneuerbare Energien massiv lindern oder die Gesundheitsversorgung weltweit revolutionieren.
Der lautlose Killer: Kosmische Strahlung
Neben dem Geld ist die Biologie das größte Hindernis. Außerhalb des schützenden Magnetfeldes der Erde sind Astronauten der kosmischen Strahlung schutzlos ausgeliefert.
Fazit: Rettung oder Flucht?
Elon Musk argumentiert, die Menschheit (Seine Milliardärs Freunde) müsse eine „multiplanetare Spezies“ werden, um ihr Überleben langfristig zu sichern. Doch Kritiker entgegnen: Wir sollten erst lernen, den Planeten zu retten, den wir bereits haben, bevor wir Milliarden in eine lebensfeindliche Wüste im All pumpen. Die Archen der Zukunft könnten am Ende nur für jene Wenigen gebaut werden, die es sich leisten können, während der Rest der Welt die Rechnung trägt.

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