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HOPE a new place for mankind - Paradies 4.0

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HOPE a new place for mankind

Welten

Planet Hope – Die letzte Zuflucht der Menschheit! Aus der Science Fiction Reihe "PARADIES 4.0"!

System: Kepler-11

Entfernung zur Erde: ca. 2.000 Lichtjahre
Bevölkerung: ca. 9,4 Millionen Menschen (Stand 2198)
Hauptstadt: Antropos mit ca. 4,4 Millionen Menschen (Stand 2198)
Regierung: Präsidiale Demokratie – derzeit unter Präsident Evan Younger
Gründungsjahr: 2101 (Zweite große Reise)

Ein neues Kapitel der Menschheit
Als die Erde zu Beginn des 22. Jahrhunderts unter ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Zusammenbrüchen ächzte, brach die Menschheit zu ihrer zweiten großen Reise auf. Vier gigantische Raumschiffe – Odyssey, Solitude, Horizon und New Eden – verließen im Jahr 2101 die Heimatwelt, auf der Suche nach einem Ort, an dem das Überleben langfristig gesichert werden konnte. Ihr Ziel: das ferne Kepler-11-System, 2.000 Lichtjahre entfernt, mit sechs Planeten, die einen sonnenähnlichen Stern umkreisen. Unter ihnen befand sich ein blauer, wasserreicher Planet, den die Astronomen einst nur nüchtern Kepler-11d nannten – bis die Kolonisten ihm einen neuen Namen gaben: Hope.


Eine Welt aus Wasser und Licht
Hope ist ein Planet, der seinem Namen gerecht wird – zumindest auf den ersten Blick. Seine Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel der Oberfläche, und gewaltige grüne Kontinente ziehen sich wie lebende Adern durch die Welt. Es gibt keine einheimische Tierwelt, nur eine dichte, atemberaubend schöne Flora, die sich wie ein Urwald aus Chlorophyll und Kristallstrukturen unter fremdem Himmel windet. Erst durch die Wiederbelebung eingefrorener DNA-Proben von der Erde entstanden hier erneut Nutztiere: Rinder, Schweine und einige wenige Vogelarten. Sie bilden heute die Grundlage der Versorgung auf Hope – und sind zugleich Symbole menschlicher Beharrlichkeit.

Von Idealismus zu Machtspielen
 
Die ersten Jahre auf Hope waren von Einigkeit und Entschlossenheit geprägt. Millionen Menschen bauten eine neue Gesellschaft auf, frei von den Fehlern der Vergangenheit. Doch die Geschichte wiederholte sich. Heute wird der Planet von Präsident Evan Younger regiert – dem Sohn des einstigen Staatsgründers Younger Senior. Seine Wahl galt nie als völlig demokratisch; Kritiker werfen ihm vor, den Rat der Dreizehn, das beratende Organ der Kolonie, regelmäßig zu umgehen. Unter seiner Führung hat sich Hope zu einem Machtzentrum entwickelt, das zunehmend autokratische Züge trägt. Wie einst auf der Erde, wird auch hier das Streben nach Ressourcen zur Triebfeder politischer Konflikte. Younger entsendet Truppen auf entlegene Kolonien – etwa nach Binary Payne, New Hamburg, New London, Scute Epsilon und Space Pioneer – offiziell zur Stabilisierung, tatsächlich zur Kontrolle.  

Kriege unter fremder Sonne
 
Als Reaktion anwachsende Piraterie und terroristische Angriffe gründete das Space Command vor einigen Jahren das Amazonen Corps – kurz AZ-1. Diese Eliteeinheit aus ausschließlich weiblichen Soldatinnen wurde geschaffen, um dort einzugreifen, wo die regulären Truppen überfordert waren. Unter dem Kommando von Nathan White, dem ehemaligen Geheimdienstchef, der inzwischen zum obersten Befehlshaber des Space Command aufgestiegen ist, führt das Corps erbitterte Gefechte gegen eine Gruppe von Weltraumpiraten, die als Crasher bekannt ist – ein lose organisiertes, aber gefährliches Netzwerk aus abtrünnigen Söldnern, Schmugglern und ehemaligen Kolonisten. Das zweite Corps, AZ-2, befindet sich im Aufbau, trainiert von Veteraninnen, die bereits Blut und Feuer unter fremden Sternen erlebt haben.

Technologie und Fortschritt
 
Die technischen Entwicklungen auf Hope sind bemerkenswert. Das Techniker-Corps hat in weniger als einem Jahrhundert die Raumschiffantriebe revolutioniert. Neue Modelle erreichen inzwischen über 3000 Lichtjahre Reichweite bei einem Bruchteil des Energieverbrauchs früherer Generationen. Der interstellare Handel zwischen den Kolonien hat sich dadurch vervielfacht – auch wenn er zunehmend unter der Kontrolle der Regierung steht. Kolonien mit weniger als 3000 Einwohnern werden offiziell nicht anerkannt und gelten lediglich als Human Spots – unabhängige Außenposten, die ohne staatliche Unterstützung auskommen müssen. Diese Gemeinschaften bilden das Rückgrat einer neuen, stillen Bewegung, die wieder von Freiheit träumt.

Hope – mehr als nur ein Name
 
Trotz politischer Spannungen, Machtkämpfe und schwelender Konflikte bleibt Hope ein Symbol für das Überleben der Menschheit. Sein Name ist Programm – denn die Hoffnung stirbt nie.

 
 
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